Jeannette Goddar
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Jeannette Goddar

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Jeannette Goddar
 
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Vita  /

Jeannette Goddar schreibt für Tages- und Wochenzeitungen und Magazine. Nach mehreren Jahren bei der taz – als Redakteurin für Sozialpolitik, Niederlande-Korrespondentin und Chefin vom Dienst - betrat sie noch im 20. Jahrhundert die Journalistenetage. Seither: Freiwillig freie Journalistin mit den Schwerpunkten Schule und Hochschule, Bildung und Ausbildung, Migration und Integration. Viele Ausflüge in andere Ressorts: Ausland, Politisches Buch, Reise, Reportage. Weitere Exkursionen: Pressesprecherin des Deutschen Roten Kreuzes in Banda Aceh, Seminarleiterin der Bundeszentrale für Politische Bildung, Sprecherin eines internationalen Kongresses. Früher: Abitur in Bremen, Studium Politik, Jura, Publizistik in Marburg, Berlin und Amsterdam. Diplom. Viele Reisen, zuletzt: Kenia, Tansania, Malawi. Demnächst: Äthiopien. Immer wieder Alpen.

Veröffentlichungen

Journalistisches (u.a.): Du, Frankfurter Rundschau, Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung, Das Parlament, De Groene Amsterdammer, Die Tageszeitung, Tagesspiegel, Rheinischer Merkur, Die Woche, Die Zeit, zitty.

Bücher: "Auf Zeit. Für immer. Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich." Von Jeannette Goddar und Dorte Huneke (Hrsg.).
Bundeszentrale für politische Bildung (2011), Band 1183, 232 Seiten, 4,50 Euro.
Kiepenheuer&Witsch (2011), 232 Seiten, 12,99 Euro.

Weitere Auftraggeber: Bewegungsstiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Deutsches Rotes Kreuz, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Sachverständigenrat für Migration und Integration, Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft, Wissenschaft im Dialog 

Publikationen  /

"Auf Zeit. Für immer. Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich." (Jeannette Goddar/Dorte Huneke)

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Am 30. Oktober 1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei ein Abkommen über die Anwerbung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern. Mehr als eine halbe Million Männer und Frauen machten sich bis zum Anwerbestopp 1973 auf die weite Reise nach Deutschland. Aber warum zog es die, die ihre Heimat verließen, eigentlich fort? Was dachten und fühlten, wovon träumten, worauf hofften sie? Wie wurden sie empfangen, was schreckte und was hielt sie in Deutschland oder trieb sie in die Türkei zurück?

Diesen Fragen nähern sich Autorinnen in elf Gesprächen mit Männern und Frauen der ersten Gastarbeiter-Generation. Ergänzt wird das Bild um zwei Perspektiven der zweiten Generation – der in Istanbul lebenden Journalistin Semra Pelek sowie des Berliner Buchautors Cem Gülay. Günter Wallraff erinnert sich an das Leben als türkischer Arbeiter Ali.

Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 1183, 232 Seiten, 4,50 Euro. 
Kiepenheuer&Witsch, 232 Seiten, 12,99 Euro.

Weltsozialforum

Sie berichten von Landraub, diskutieren den Kampf um Rohstoffe und Politiker, die sich selbst bereichern, anstatt in Bildung zu investieren – beim Weltsozialforum in Dakar trafen sich Aktivisten aus dem schwarzen Kontinent mit Globalisierungskritikern.

Magazin Mitbestimmung, 2011 

Statuslose Schüler

Endlich leben ohne Polizei — ILLEGALE Bis zu 30 000 Kinder haben in Deutschland keine Aufenthaltserlaubnis. Weil die Angst groß ist, enttarnt zu werden, besuchen sie nur selten die Schule. Gvantsa und Ani aus Georgien gehen trotzdem.

Rheinischer Merkur, 2010

Kreuzberger Bildungsflucht

Auf Bildungsflucht aus dem Kiez — Die deutsche Mittelstandsfamilie lebt gern in der multikulturellen Großstadt, solange es nicht um die Wahl der richtigen Schule geht.

Frankfurter Rundschau, 16.Juli 2010

Homeschooling

Mathe bei Mama, Deutsch bei Papa Wenn Eltern die Bildung ihrer Kinder in die eigene Hand nehmen, ist das in Deutschland verboten. Und für viele nicht nachvollziehbar.

Frankfurter Rundschau, 24. März 2010

Q-Rage

.Q-Rage, 2010

Kinderarmut

ImSog der Armut — Immermehr Kinder leben heute in prekären Verhältnissen – und damit imTeufelskreis aus Krankheit, Bildungsnot und Perspektivlosigkeit

Frankfurter Rundschau, 20. November 2009

Generation Heimweh

Weil sie in der Bundesrepublik keine Stelle fand, ging Emine Sahin zurück in das Land ihrer Vorfahren. Dort macht die Architektin nun Karriere – und wird so zum Vorbild für andere junge Deutschtürken

Rheinischer Merkur, 2009

Besuch in Nordkorea

Freitags fegen Kims Beamte die Straßen — Das Land wird von einem Toten regiert: Wer nach Nordkorea reist, trifft überall auf Statuen und Bilder von Kim Il Sung, der zum „ewigen Präsidenten“ erklärt wurde. Und sein Sohn Kim Jong Il? Nachfragen lohnen die Mühe nicht - es darf sowieso niemand mit Besuchern sprechen.

Spiegel, 2009

»Punk ist Politik«

»Im Kleinen kann jeder etwas bewegen« — Silvia Hable ist eine Vertreterin der linken Protestbewegung. Die 25-jährige macht sich stark für ein alternatives Leben und eine gerechtere Weltwirtschaft – hält nichts von Hierarchien und scheut sich auch nicht vor extremen Positionen.

Das Parlament, 2009

Jutta Allmendinger

Im Porträt: Jutta Allmendinger
»Frauen, lernt Zigarren rauchen«

Frankfurter Rundschau, 2009

Stadtteilmütter

Im Armenhaus Berlins: Eine Stadtteilmutter im Einsatz — Sie besuchen Familien, die einst aus den gleichen Ländern kamen wie sie. Sie reden über Schule, Ernährung, Kinderrechte oder Gewalt. So helfen Migrantinnen Migrantinnen.

Rheinischer Merkur, 2008

Auf nach Albanien

Baden am Balkan — Urlaub in Albanien? Warum nicht. Hier gibt es eine Riviera, Alpen – und Urlauber sind kaum so willkommen wie an einem anderen Ort.

Frankfurter Rundschau, 2007

»Gewalt ist Macht«

»Gewalt vermittelt das Gefühl von Macht« — Vor fünf Jahren wird Marinus Schöberl brutal ermordet. Nach Theaterstück und Film hat Andres Veiel das Buch über Täter und Opfer publiziert.

Das Parlament, 2007

Neukölln: Elternarbeit

Mit den Eltern zum Erfolg — Schulen mit vielen Kindern aus Migrantenfamilien brauchen Moderatoren, die sprachlich und kulturell vermitteln können.

Süddeutsche Zeitung, 2007

Post-Pisa in Bremen

Pisa an der Weser — Pisa I platzierte Deutschland auf einem skandalösen 21. Platz – und den Stadtstaat Bremen weit abgeschlagen auf dem allerletzten Platz der Bundesländer. Drei Jahre später ist man dort immer noch mit der Ursachenforschung beschäftigt. Und hat längst nicht alle Fragen beanwortet.

Frankfurter Rundschau, 2004

»Multikulti?«

Spät gemerkt: Ohne Integration wenig Zukunft — Dass es um das Miteinander der Kulturen in deutschen Großstädten nicht zum Besten steht hätte man nicht nur wissen können. Sondern auch verhindern. Lange vor Pisa. Lange vor der Jahrtausendwende.

Das Parlament, 2002