Günter Rohleder
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Günter Rohleder

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Günter Rohleder
 
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Vita  /

Reportage, Feature, Hintergrund, Porträt

Politikstudium an der FU-Berlin. Erste Studioerfahrungen im Deutschlandsender Kultur. Ausbildung bei Radio Brandenburg: Redakteur und Moderator der aktuellen Politik und Autor für Politisches und Kulturelles.

Seit 1996 freier Journalist: ARD+ZDF und Zeitung.

Lange und kurze Features über Tagelöhner, Fenstergucker und Statuslose. Lange Nächte (Dreistundenstücke im DLRadio) über den Schlaf, über das Warten, über den Zorn. Hintergründe über Leiharbeit und Mindestlohn. Unterschichtenreport im WDR: Porträts von Menschen mit starken Motiven und nicht so viel Geld. Reportagen und andere Geschichten für Frankurter Rundschau, Freitag, Badische Zeitung.

Moderation größerer und kleinere Veranstaltungen zu ausgesuchten Themen.

Publikationen  /


Glückliche Arbeitslose

Mich faszinieren solche Leute, die sagen: nee, in dieser Malocherschiene, in diesem Frust, in dieser Gewalt, immer von unten mehr zu bringen, und oben wird das Geld eingestrichen. Nech, man hört das ja oft genug: Milliardäre - oder wieviel Millionäre hier auch schon in Berlin sind, ne. - Und die sagen, dieses System mach ich nicht mehr mit. Irgendwann - das ist meine Meinung - ist dieser Kapitalismus auch zum Tode mal verurteilt, dass es irgendwie n anderes System gibt, wo nicht … dieses Geld … und … dieses nach außen, dieses Falsche, dieses Zeigen, dieser Status: Klamotten und Auto, sondern dass … der Mensch im Mittelpunkt steht ne, …

Deutschland Radio Kultur, 9. April 2004 / www.dradio.de

Grundeinkommen für alle

Das Grundeinkommen als würdiges Auskommen.

Deutschlandfunk, 26. November 2004 / www.dradio.de

Verdacht

Ich bin der Einzige im Haus ohne Gegensprechanlage. Ich finde, man kann gut ohne leben. Wenn es klingelt, sind es oft die drei kleinen Albanerinnen …

Der Freitag, 23. August 2002 / www.freitag.de

Audio  /

Dann musste ich Jude üben statt Klavier – Eine Lange Nacht über Georg Kreisler Er hat Maßstäbe gesetzt für das Literarische Kabarett: Seine Lieder sind bissig, skurril, witzig, politisch, philosophisch. Sie verstören, verführen, rütteln auf. Sie wurden skandalisiert, verboten oder boykottiert. Viele Lieder hat Georg Kreisler immer wieder umgeschrieben und aktualisiert. Viele bleiben zeitlos. Manche, wie das Taubenvergiften, sind sehr lange her und hängen ihm an wie Schaumgold. Denn der Endachtziger Georg Kreisler verabscheut die Schubladen, in die man ihn steckt. Kabarettist? Er glaube nicht, dass er je Kabarettist war, schreibt Kreisler in den 'Letzten Liedern', seiner Autobiografie. „Hoffentlich nicht!“, setzt er nach. Seit Mitte der 80er Jahre schreibt Georg Kreisler nur noch Lieder ohne Musik: Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Essays und Gedichte. Er dirigiert und arrangiert und inszeniert. Und er komponiert Musicals und Opern, samt Libretto. Ein Künstler zu sein, heißt für ihn, gegen Missstände aufzubegehren, die Absurdität des Lebens freizulegen. Sein ganzes Leben sei er ein Kämpfer gewesen, schreibt Kreisler, ob er wollte oder nicht. „Warum sind die Leute so feige?“, singt er, „dafür gibt es doch gar keinen Grund.“ Georg Kreisler starb am 22.11.11 89jährig in Salzburg.



Porträt von Gerald Müller – Schmied, Künstler und Rentner in Berlin
in der Reihe Resonanzen auf WDR3

WDR 3 / Resonanzen / 8 November 2010 / www.wdr3.de

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Porträt von Charly, Mitte 60, obdachlos in Berlin-Kreuzberg


Obdachlos in Berlin – Ein Kapitel aus dem „Unterschichtenreport"

Günter Rohleder, der Autor diese Beitrages, nutzt den Begriff „Unterschichtenreport" als (provokanten) Gegenbegriff zu einer selbst ernannten Leistungsträgerelite um Thilo Sarrazin oder Peter Sloterdijk, die gegen so genannte Unproduktive aufwiegelt und polemisiert. Vorgestellt werden Künstler und Lebenskünstler. Zwar werden sie dem von der Leistungselite formulierten Anspruch auf Leistungsträgerschaft nicht gerecht werden, aber dennoch sind diese 'Unproduktiven' nicht wirklich unproduktiv und sie gehören auch nicht unbedingt zur Unterschicht. Günter Rohleder geht es darum, diese Künstler in ihrer Kreativität und ihrer Drangsal, ihrem Reichtum und ihrer Armut darzustellen, zu berichten, was sie leisten oder wo sie nicht mitmachen. Subkutan oder offen geht mit ihrer Lebensweise und ihrem Handeln Kritik einher. Kritik an der Leistungsideologie der Anderen und an den politischen Verhältnissen, die über Leitziele wie 'Hauptsache Arbeit' nicht hinauskommen. Zum Beispiel Charly, Mitte 60, obdachlos in Berlin-Kreuzberg.

WDR3 / Resonanzen / 10.September 2010 / www.wdr3.de

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