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Journalistenetage
Große Freude: Gunther Wessel vom Deutschlandradio Kultur war ziemlich begeistert von meinem Buch. Hier gibt es seine Sendung vom 8. Februar 2012 um 9.33 Uhr zum Hören:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1671255/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1671255/
Im vergangenen Herbst war ich zweimal in Büsum, an der Nordsee, um die Seenotretter mit der Kamera zu begleiten - für eine vierteilige Dokumentation von DOKFilm (Regie: Elle Langer). Die Reihe ist jetzt im NDR Fernsehen und online zu sehen. Viel Action gab es in Büsum nicht. Den Reiz der Filme machen die raubeinigen Seebären selbst aus - in ihrem Alltag auf Rettungsstation und Kontrollfahrten. Und an meinem letzten Dreh-Tag gab es doch noch einen Notfall:
Seenotretter-Presseinfo vom NDR
Seenotretter-Presseinfo vom NDR
Karin Schädler hat an der Sendung Press Talk des arabischen Senders der Deutschen Welle teilgenommen. Gemeinsam mit dem tunesischen Journalisten Saleh Attia kommentierte sie Meinungstexte internationaler Journalisten zur Lage in Syrien und Tunesien und dem Konflikt mit dem Iran.
Jetzt ist es da, mein neues Buch. Am Anfang stand eine Reise 2010 mit der Segelyacht Esprit nach Spitzbergen. Wie meist vor Reisen las ich vorher alles, was ich über die Arktis finden konnte. Dabei fiel mein Blick eines Tages auf ein Foto, das mich neugierig machte. Es zeigt eine hübsche junge Frau im Inuit-Anorak, ein Fellkragen rahmt ihr ebenmäßiges Gesicht, der Bilck ist entschlossen in die Ferne gerichtet. Das Bild stammte aus dem Jahr 1891. Ich begann zu suchen – und entdeckte ein Leben, dass mich bald ganz für sich einnahm. Ich tauchte ein in eine irre Liebesgeschichte, eine spannende Entdeckungsgeschichte, eins der großen, fast vergessenen Abenteuer. Josephine Diebitsch Peary, Tochter deutscher Auswanderer in den USA, war die erste Frau, die jemals an einer Arktisexpedition teilgenommen hat. Sie begleitete ihren Mann auf seinen ersten Reisen, überwinterte bei den Inuit in Nordgrönland, ging auf Walrossjagd und stillte in der Polarnacht ihre Tochter. Sie schrieb Bücher, hielt Vorträge, organisierte eigene Expeditionen, hielt die Reporter auf dem Laufenden – und war zu ihrer Zeit fast noch bekannter als ihr Mann. Sie war: Die Frau, die ihren Mann zum Nordpol schickte!
Nach sieben Jahren in Berlin, davon fünf wundervollen in der Journalistenetage, zieht Pamo Roth an den Rhein, um beim Kölner Stadt-Anzeiger zu arbeiten. Kleines Trostpflaster: Für ihre taz-Reportage „Geschwisterzank" bekommt sie den 1. Preis beim Journalistenwettbewerb zum Thema Brandenburg in Europa - Europa in Brandenburg. Sie verabschiedet sich mit den Worten aus dem rheinischen Grundgesetz: Maach et joot, äwwer nit ze off!
http://www.pamoroth.de/artikel/geschwisterzank
http://www.pamoroth.de/artikel/geschwisterzank